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Technische Daten der Nanofassadendämmung

Leistungswerte, Materialeigenschaften und Kennzahlen der modernen Fassadendämmung mit ca. 1 mm Schichtdicke.

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Technische Daten Nanofassadendämmung | Leistung &amp; Eigenschaften

Technische Daten der Nanofassadendämmung

Leistungswerte, Materialeigenschaften und geprüfte Kennzahlen im Überblick

Die Nanofassadendämmung basiert auf einer modernen Beschichtungstechnologie, deren Eigenschaften durch technische Prüfungen und definierte Materialkennwerte beschrieben werden.

Sie kombiniert eine geringe Schichtdicke von ca. 1 mm mit einer gezielten Beeinflussung der Wärmeübertragung.

Materialeigenschaften der Beschichtung

Die verwendete Nanobeschichtung ist eine wasserbasierte Acrylharz-Dispersion, die speziell für den Einsatz auf Gebäudeoberflächen entwickelt wurde.

Typische Eigenschaften:

  • UV-beständig und witterungsresistent
  • Diffusionsoffen (wasserdampfdurchlässig)
  • Haftstark auf unterschiedlichen Untergründen
  • Emissionsarm und für den Einsatz im Innen- und Außenbereich geeignet

👉 Diese Eigenschaften ermöglichen eine langlebige und vielseitige Anwendung.

Schichtaufbau und Materialstruktur

Die Nanofassadendämmung wird als System aufgebaut:

  • Grundierung (untergrundabhängig)
  • Funktionsschicht (Nanobeschichtung)
  • Schutz- und Versiegelungsschicht

Die Gesamtschichtdicke beträgt ca. 1 mm und unterscheidet sich damit deutlich von klassischen Dämmstoffen mit mehreren Zentimetern Aufbau.

Thermische Eigenschaften und Wirkprinzip

Die Leistung der Beschichtung basiert auf mehreren physikalischen Effekten:

  • Teilweise Reflexion von Wärmestrahlung an der Oberfläche
  • Reduzierung der Wärmeleitung innerhalb der Materialstruktur
  • Einfluss auf den Wärmetransport in mikrostrukturellen Poren

Beschichtungen dieser Art enthalten mikroskopische Hohlräume und Partikel, die den Wärmetransport innerhalb des Materials beeinflussen.

👉 Wichtig: Die Wirkung ergibt sich aus dem Zusammenspiel dieser Effekte – nicht aus einem einzelnen Kennwert.

Typische technische Kennwerte

Beispiele für geprüfte Materialkennwerte:

  • Wasserdampfdurchlässigkeit: ca. 184 g/m²·d
  • Wasseraufnahme: sehr gering (ca. 0,07 kg/m²·h⁰·⁵)
  • Haftzugfestigkeit: ≥ 1,0 MPa
  • Brandverhalten: B1 – schwer entflammbar
  • Temperaturbeständigkeit bei Frost-Tau-Wechseln

👉 Diese Werte zeigen die geprüfte Leistungsfähigkeit nach gängigen Normen.

Verarbeitung und Anwendung

Die Beschichtung wird als System verarbeitet und kann flexibel aufgetragen werden:

  • Auftrag per Rolle, Pinsel oder Airless-Spritzgerät
  • Verbrauch: ca. 1,0 – 1,2 Liter pro m²
  • Überarbeitbar nach wenigen Stunden
  • Aushärtung: ca. 24 Stunden je Schicht

👉 Die Verarbeitung ermöglicht eine effiziente Umsetzung auf der Baustelle.

Einordnung im Vergleich zu klassischen Dämmstoffen

Klassische Dämmstoffe wirken hauptsächlich über:

  • Materialstärke
  • niedrige Wärmeleitfähigkeit (Lambda-Wert)

Die Nanofassadendämmung nutzt hingegen:

  • Materialstruktur
  • Oberflächeneffekte
  • physikalische Wechselwirkungen

👉 Daher lässt sich die Wirkung nicht ausschließlich über klassische Kennwerte wie den Lambda-Wert vergleichen.

Wichtige Einordnung

Die technischen Daten beschreiben die Materialeigenschaften der Beschichtung.

Die tatsächliche Wirkung im Gebäude hängt zusätzlich von Faktoren wie:

  • Wandaufbau
  • Verarbeitung
  • Nutzung

ab.

👉 Eine individuelle Bewertung ist daher entscheidend.

Fazit: Technische Eigenschaften kompakt erklärt

Die Nanofassadendämmung kombiniert moderne Materialtechnologie mit definierten technischen Kennwerten.

Durch die spezielle Mikrostruktur und die physikalischen Wirkprinzipien entsteht eine funktionale Beschichtung, die zur Reduzierung der Wärmeübertragung beitragen kann – bei minimaler Schichtdicke von ca. 1 mm.

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Die Nano Fassadendämmung ist eine Alternative zur klassischen Fassadendämmung mit WDVS.


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Häufige Fragen zu technischen Daten der Nanofassadendämmung (FAQ)

Hier finden Sie einige häufig gestellte Fragen zum Thema technische Daten der Nanofassadendämmung.

Die Schichtdicke beträgt in der Regel etwa 1 mm und ist damit deutlich dünner als klassische Dämmsysteme.

Die Beschichtung beeinflusst die Wärmeübertragung durch physikalische Effekte wie reduzierte Wärmeleitung und Reflexion von Wärmestrahlung. Wie funktioniert die Technologie? >

Praxisprojekte und Wärmebildanalysen zeigen Veränderungen der Oberflächentemperaturen unter realen Bedingungen. Praxis & Messungen ansehen >

Die Bewertung erfolgt über Messungen wie Oberflächentemperaturen, Wärmebildanalysen und bauphysikalische Betrachtungen.

Da es sich um eine dünne Beschichtung handelt, ist ein direkter Vergleich mit klassischen U-Werten ergibt einen Wert von 0,118 W/m²K. Vergleich zu WDVS >

Welche Rolle spielt die Mikrostruktur der Beschichtung?

Die Oberfläche kann sich stärker an die Außentemperatur annähern, was auf eine reduzierte Wärmeabgabe hinweist.

Messungen unter vergleichbaren Bedingungen liefern nachvollziehbare und physikalisch erklärbare Ergebnisse.

Einflüsse wie Außentemperatur, Wind, Feuchtigkeit und Gebäudestruktur können die Messergebnisse beeinflussen.